Allgemeine Hilfen für Menschen mit Autismus

Die optimale Hilfe und Unterstützung sieht für jeden betroffenen Menschen ein bisschen anders aus. Manchen hilft eine enge Struktur am meisten, andere brauchen mehr Hilfe bei ganz praktischen Erledigungen des Alltags, beim Knüpfen von Kontakten, bei der Freizeitgestaltung oder dem optimalen Anpassen des Arbeitsplatzes an die autistischen Besonderheiten (z.B. reizarm gestaltete Räume, Rückzugsmöglichkeiten, Visualisierung der Arbeitsschritte etc.).

Allgemein sind für Menschen mit Autismus meist folgende Maßnahmen hilfreich:

  • Erstellen von Regeln, die eindeutig und nachvollziehbar sind und die von allen Beteiligten befolgt werden
  • Information der Bezugspersonen (Lehrern, Arbeitgebern, Therapeuten, Nachbarn etc.) über die Besonderheiten der eigenen Person, falls vom betroffenen Menschen gewünscht
  • Verwendung einer klaren und eindeutigen Sprache; Vermeiden von Redewendungen und mehrdeutigen Äußerungen, die oft nicht richtig verstanden werden, daher immer wieder zu Missverständnissen führen und als vermeintliche Provokation fehlgedeutet werden können
  • Verzicht auf nicht unbedingt nötige Veränderungen; notwendige Variationen sollten möglichst frühzeitig angekündigt werden, damit der betroffene Mensch sich darauf einstellen kann und weniger Angst vor dem Unbekannten erlebt. Meist ist es auch sinnvoll, die Gründe für notwendige Veränderungen zu erläutern, damit sie nachvollziehbar werden
  • Verhaltensweisen, die man nicht verstehen kann, sollte man miteinander besprechen. Meist kann man dann die Erfahrung machen, dass keine bewusste Provokation dahinter steckt
  • Auch ungewöhnliche Lebensweisen können erfolgreich und angenehm sein. Es ist wichtig zu erfragen, was sich jeder einzelne betroffene Mensch für sein Leben wünscht, und diese seine Vorstellungen dann bei der Lebensplanung zu berücksichtigen.

Hilfen für die Schule

Viele autistische Menschen beschreiben die Schule im Rückblick als die schlimmste Zeit ihres Lebens, daher ist es sehr wichtig, für diesen Lebensabschnitt Unterstützung anzubieten. Folgende Maßnahmen können hilfreich sein:

  • Möglichkeit, die Pausen im Schulgebäude zu verbringen, z.B. im Klassenraum oder in der Schülerbibliothek
  • Auch andere Klassen- bzw. Schulregeln müssen für den Schüler mit Autismus manchmal angepasst werden (Verbot von Kopfhörern etc.)
  • Hinsichtlich der Gestaltung der Räume bzw. Arbeitsplätze sollten manchmal Änderungen vorgenommen oder Stundenpläne angepasst werden; eine ruhige Rückzugsmöglichkeit sollte für den Bedarfsfall zur Verfügung stehen (freier Nebenraum etc.)
  • Individualisiertes Curriculum für alle Schüler mit inhaltlichen sowie methodischen Modifikationen; dies erfordert Zeit und ausreichend Personal
  • Berücksichtigung des Bedürfnisses nach Struktur und Vorhersehbarkeit, nach gleichförmigen, geordneten Abläufen. Veränderungen aller Art sollten frühzeitig angekündigt werden, damit der autistische Schüler sich rechtzeitig darauf einstellen kann und dadurch weniger Angst erlebt
  • Zur Steigerung der Lernmotivation kann gut das spezielle Interessengebiet genutzt werden (z.B. kann die Anforderung „Objektbeschreibung“ auch auf etwa die Waschmaschine, den Strommasten oder einen Weihnachtsmarktstand bezogen werden statt auf Federmäppchen oder Schulranzen). Auch die oft ungeliebte Geometrie kann anhand des Spezialinteresses oder anhand von Alltagsbeispielen verdeutlicht werden, die oft sehr viel anschaulicher und einprägsamer sind (übrigens auch für andere Schüler)
  • Feste Ansprechpartner z.B. aus der Lehrerschaft für Fragen aller Art, in Krisensituationen und als Hilfe, um mit den Klassenkameraden in Kontakt zu kommen
  • Ritualisierung durch tägliche Routinen und feste Abläufe
  • Leistungskontrollen können im Bedarfsfall in individuell abgestimmter Form erfolgen (z.B. schriftlich statt mündlich; Gruppenarbeit behutsam anleiten)
  • Schulbegleiter als Integrationshelfer, der den autistischen Schüler auf dem Schulweg, im Unterricht, in den Pausen, bei Klassenausflügen etc. unterstützen, aber auch ein Miteinander mit den Gleichaltrigen vermitteln kann. Eine gute Zusammenarbeit mit Lehrern sowie Eltern ist dafür Voraussetzung
  • Spezifische Unterrichtsinhalte für den betroffenen Schüler, z.B. Training sozialer und kommunikativer Kompetenzen, Umgang mit Veränderungen und Unvorhergesehenem, Einbezug von Spezialinteressen, sportliche Förderung etc.
  • Begleitende langfristige therapeutische Unterstützung
  • Die Eltern der betroffenen Kinder müssen als „Experten in eigener Sache“ gleichberechtigt einbezogen werden, ein regelmäßiger konstruktiver Austausch mit Eltern, Therapeuten etc. ist notwendig
  • Weitere individuelle Maßnahmen können sinnvoll sein
  • Maßnahmen hinsichtlich der Inklusion autistischer Schüler sind für alle Beteiligten wichtig; unterschiedliche Kinder können voneinander profitieren. Manchmal ist aber auch eine (zumindest zeitweilige) Beschulung in einer Förderschule sinnvoll, um z.B. wichtige Kompetenzen für den Umgang mit den Klassenkameraden zu erlernen, bei starkem Mobbing oder in anderen Situationen. Es ist daher wichtig, neben allen Bemühungen, die betroffenen Schüler in den Klassenverband einzugliedern, auch die Förderschulen zu erhalten
  • Notwendig für alle Maßnahmen ist eine positive Grundeinstellung der Lehrkräfte. Pädagogische Fachkräfte mit speziellen Kompetenzen müssen unterstützend eingesetzt werden, Kenntnisse über den Autismus sind jedoch für alle Mitarbeiter notwendig, eine entsprechende Fortbildung muss gewährleistet sein.

Hilfen für Arbeit und Beruf

Eine Unterstützung hinsichtlich Arbeit und Beruf ist Menschen mit Autismus extrem wichtig auch hinsichtlich ihrer Lebenszufriedenheit, und man erkennt immer deutlicher, dass autistische Menschen auch viele Fähigkeiten und Ressourcen haben, die im Arbeitsleben wichtig sind.

Es ist jedoch notwendig, passende Rahmenbedingungen zu schaffen:

  • Eine gute Einarbeitung ist wichtig, dabei sollten möglichst auch schriftliche Zusammenfassungen der wichtigsten Hinweise zur Verfügung gestellt werden, damit man alles nochmals in Ruhe nachlesen kann.
  • Wichtig ist eine feste Struktur im Arbeitsalltag; die zeitlichen und inhaltlichen Vorgaben sollten transparent und festgelegt (und möglichst auch visualisiert) sein, auf unnötige Veränderungen sollte verzichtet werden.
  • Für die Pausen sollte ein ruhiger Rückzugsort zur Verfügung stehen, um eine ausreichende Erholung zu ermöglich. Insgesamt sollte es möglich sein, auf den individuellen Pausenbedarf flexibel zu reagieren, vielleicht sogar die Arbeitszeiten insgesamt individuell zu gestalten.
  • Generell sind für Menschen mit Autismus reizreduzierte Arbeitsplätze günstig (kein Großraumbüro o.ä., ggf. Hilfsmittel zur Reizreduktion wie Sonnenbrille, Ohrenstöpsel etc.). In jedem Einzelfall müssen störende Reize ermittelt und soweit wie möglich ausgeschaltet werden.
  • Innerhalb des Unternehmens ist ein fester Ansprechpartner für Anliegen aller Art wichtig. Das kann auch ein erfahrener, wohlwollender Kollege sein.
  • Menschen mit Autismus erleben Pausen in großen Gruppen (z.B. beim Mittagessen) oft kaum als Erholung; sie möchten in diesen freien Zeiten meist lieber allein sein. Das sollte ihnen an einem ruhigen Ort gestattet werden, um ihnen eine wirkliche Entspannung zu ermöglichen.
  • Zusätzliche Job-Coaches können sinnvoll sein: als kontinuierliche Begleitung und Unterstützung vor allem bei kommunikativen und organisatorischen Aspekten, als „Bindeglied“ zwischen Arbeitgeber und dem autistischen Beschäftigten, als Hilfe für die ganz praktischen Aspekte am Arbeitsplatz vor allem in der Eingewöhnungsphase und als Ansprechpartner für Fragen und Schwierigkeiten aller Art.
  • Eine begleitende therapeutische Versorgung (Autismus-Therapie-Zentrum, Psycho-/ Ergotherapie) kann hilfreich sein, um auf Schwierigkeiten und Krisen rasch reagieren zu können. Bei jüngeren Betroffenen ist oft eine gute Kooperation mit den Angehörigen sinnvoll.
  • Man sollte alle Hilfen in Anspruch nehmen, die erhältlich sind, also z.B. eine Beratung beim Autismusverband vor Ort, beim Rehaberater des Arbeitsamtes, evtl. vorhandenen Therapeuten, Integrationsfachdiensten etc.

Hilfen für die Freizeit

Auch die Teilhabe in der Gesellschaft ist für Menschen mit Autismus oft nur sehr eingeschränkt möglich. Zu viele Barrieren unterschiedlichster Art bedeuten große Hürden. Manches davon lässt sich kurzfristig und ohne große Investitionen lösen:

  • Bei Großveranstaltungen in geschlossenen Räumen kann man auf einer Seite am Rand die Stühle mit etwas größerem Abstand zueinander aufstellen und gezielt darauf hinweisen, dass dieser Bereich für Menschen mit Wahrnehmungsbesonderheiten reserviert ist. Hier sollte ggf. die Leuchtkraft reduziert und das Licht möglichst blendfrei sein.
  • Ein separater Raum sollte bei solchen Veranstaltungen als ruhiger Rückzugsraum ausgewiesen werden.
  • In Ämtern und Behörden muss eine klare und eindeutige Sprache vorherrschen. Schriftliche Hinweise, wie man auf der jeweiligen Behörde vorgehen muss, sind sinnvoll für die Menschen, die Schwierigkeiten damit haben, sich schnell zu orientieren und aktiv nachzufragen.
  • Antragsformulare müssen verständlich formuliert sein und sollten keine Redewendungen enthalten. Bei erfahrungsgemäß langen Wartezeiten sollte es die Möglichkeit geben, im Voraus einen Termin zu vereinbaren. Hilfreich wäre es, vieles auch online erledigen zu können.
  • Der Bodenbelag von Treppenstufen, Rampen o.ä. muss so gestaltet werden, dass auch Menschen mit Wahrnehmungsbesonderheiten auf Anhieb den Höhenunterschied erkennen können.
  • Für viele Betroffene ist es schwierig, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Vollbesetzte Züge sind im Bereich der zweiten Klasse eine schwere sensorische Herausforderung. Mit ihrem Schwerbehindertenausweis steht ihnen in Bus oder Bahn ein Sitzplatz zu – aber viele ältere Menschen schimpfen, wenn sie nicht aufstehen. Sinnvoll wäre auch ein separates Merkzeichen (etwa „W“) für Menschen mit Wahrnehmungsstörungen und Sinnesempfindlichkeiten. Mit diesem Zeichen sollte man zum Beispiel im Krankenhaus ein Einzelzimmer bekommen können, Behindertenfahrdienste nutzen oder im Zug erster Klasse fahren können.

Hilfen für das Wohnen

Im Hinblick auf das Wohnen müssen auf unterschiedlichen Gebieten die Besonderheiten berücksichtigt werden:

  • Menschen mit Autismus profitieren von einer ruhigen Wohnumgebung, wünschen sich häufig aber auch einen guten Anschluss an öffentliche Verkehrsmittel.
  • Die Wohnräume sollten reizarm ausgestattet sein, viele Betroffene möchten auf überflüssige Dekoration verzichten, andere jedoch wünschen sich gerade eine persönliche Gestaltung. Hier müssen individuelle Bedürfnisse beachtet werden. Licht, Akustik, Materialien, Farben, Struktur etc. müssen Berücksichtigung finden. Grelle Farben und helles Licht bedeuten oft eine Überforderung, hellhörige Räume oder fiepende Elektrogeräte können zur Reizüberflutung führen. Gute Schallschutzfenster können ebenso sinnvoll sein wie die gezielte Anordnung der Fenster bei Neubauten.
  • Die Wohnung muss insgesamt so ausgestaltet werden, dass sie für den autistischen Menschen Wohlbefinden, Konzentration, Lernmotivation, Kommunikation, Sicherheit und größtmögliche Selbstständigkeit bietet.
  • Sinnvoll sind Maßnahmen zur Strukturierung der Tagesabläufe, konkrete Unterstützung im Haushalt und andere Hilfen.
  • Wenn sich die Lebensbedingungen verändern, müssen auch die Hilfen angepasst werden (in Krisensituationen und vor allem dann, wenn die Eltern keine Unterstützung mehr bieten können, kann der Assistenzbedarf deutlich zunehmen).
  • Klare und geordnete Strukturen und ein möglichst konstantes Umfeld sind wichtig (langfristig verfügbare Betreuungspersonen, nicht quartalsweise wechselnde Nachbarn etc.).
  • Im Falle von Wohngemeinschaft oder Wohnheim ist unbedingt das Bedürfnis nach Rückzug zu berücksichtigen. Einzelzimmer, die durch eine Tür verschlossen werden können, gewähren die notwendige Privatsphäre.
  • Angeleitete Freizeitaktivitäten sind sinnvoll, um die freie Zeit gut zu füllen und mit anderen Menschen in Kontakt kommen zu können.
  • Fachkenntnisse, spezifische Qualifikationen und Weiterbildung der Betreuer sind unabdingbar.
  • Eine angenehme Atmosphäre, Freundlichkeit, Herzlichkeit, Humor, Engagement und das Interesse, mit autistischen Menschen zu arbeiten und ihnen ein schönes Leben zu ermöglichen, haben jedoch den höchsten Stellenwert.

Hilfen für die Gesundheit

Viele autistische Menschen können am Gesundheitssystem nicht teilhaben, weil es hier zu viele Hürden gibt. Aber es sind auch hier zahlreiche Maßnahmen möglich, wenn alle mithelfen:

Ärzte sollten

  • den Patienten ausreden lassen, weil er oft etwas länger braucht, um in Ruhe nachzudenken und sein Anliegen auszudrücken
  • ihm so viele Informationen wie möglich über die bestehende Erkrankung und ggf. die vorgesehenen (Untersuchungs-) Maßnahmen geben (Menschen mit Autismus haben meist große Angst, wenn sie nicht Bescheid wissen, was auf sie zukommen wird)
  • sensibel, aber ehrlich über den Gesundheitszustand Auskunft geben
  • konkrete und unmissverständliche Worte wählen, Redewendungen vermeiden
  • autistische Besonderheiten auch bei der Diagnosestellung berücksichtigen (veränderte Schmerz- bzw. Körperwahrnehmung) und mögliche Symptome explizit erfragen, weil sie oft nicht von selbst berichtet werden
  • den Betroffenen nicht zu lange warten lassen oder evtl. nochmals weggehen lassen, wenn es länger dauert (längere Zeit im Wartezimmer wird oft als besonders schwierig erlebt)
  • Berührungen (Untersuchung etc.) vorher ankündigen, bei taktiler Überempfindlichkeit Hilfen überlegen
  • wichtige Informationen (Einnahmehinweise der verordneten Medikation, Folgetermine etc.) möglichst schriftlich mitgeben, damit man alles in Ruhe zu Hause nachlesen kann und nichts vergessen gerät, weil man zu aufgeregt war.

Menschen mit Autismus selbst könnten

  • bei Routineterminen bereits im Vorfeld den Arzt über den Autismus und die bestehenden Auffälligkeiten informieren, z.B. per E-Mail oder Brief
  • „Randtermine“ bevorzugen (zu Beginn oder am Ende der Sprechstunde, wenn das Wartezimmer nicht so voll ist)
  • wichtige Informationen für den Arzt (aktuelle Beschwerden, Fragen, Anliegen etc.) aufschreiben, damit in der Eile nichts vergessen wird
  • bei problematischen Terminen (z.B. Frauenarzt, Zahnarzt) Begleitung durch Familie, Bekannte oder Therapeuten in Anspruch nehmen.

Hilfen im Hinblick auf die Wahrnehmungsbesonderheiten

Bei Besonderheiten im Bereich der Wahrnehmung, die bei Menschen mit Autismus sehr oft zu finden sind, können folgende Maßnahmen hilfreich sein:

  • Akustische oder visuelle Hilfsmittel (z.B. Tonsignale, Beschilderungen, Beschriftung von öffentlichen Anlagen, Markierungen, Symbole, Piktogramme, wechselnde Bodenbeläge, Einsatz von Farben etc.)
  • Möglichkeiten, akustische Reize zu verringern (z.B. Ohrenstöpsel oder Kopfhörer, schallschluckender Teppichboden, ruhige Wohnung, gut schließende Fenster, piepsende elektronische Geräte aussortieren, unvermeidbaren Lärm vorher ankündigen, ruhiger Arbeitsplatz in Schule oder Beruf etc.)
  • Möglichkeiten, optische Reize zu verringern (z.B. Sichtblenden, Sonnenbrille, Verdunklungsrollos, angenehme, nicht blendende Farbgestaltung im Wohnbereich, Verzicht auf Neonröhren oder blinkende Leuchtreklame etc.)
  • Möglichkeiten, taktile Reize zu verringern (z.B. Herausschneiden störender Etiketten im T-Shirt, Verzicht auf Wolle oder andere Stoffe, die als unangenehm empfunden werden, Nutzung von Hilfsmitteln bei der Nahrungszubereitung, um Lebensmittel bestimmter Konsistenz nicht berühren zu müssen etc.)
  • Möglichkeiten, olfaktorische Reize zu verringern (z.B. geruchsneutrale Waschmittel, Seifen, Cremes etc. verwenden; schlechte Gerüche „übertönen“, etwa durch das Aufsaugen von etwas Vanillezucker oder Kaffeepulver nach dem Beutelwechsel des Staubsaugers; einen angenehmen „Not-Duft“ bei sich tragen wie Zitrone, angenehmes Parfum, Gewürz etc.)
  • Möglichkeiten, Reize zu vermeiden, die durch zu viele Menschen entstehen (z.B. Trennwände in großen Räumen; Einkauf am frühen Morgen oder am späten Abend; Online-Bestellungen etc.)
  • Hilfen bei schlechter Körperwahrnehmung (z.B. bei Schwierigkeiten, Hunger rechtzeitig wahrzunehmen, stets einen kleinen Snack mit sich führen; gezieltes „Essen nach Plan“ bei fehlendem Sättigungsgefühl etc.)
  • Hilfen zur Strukturierung der Abläufe (z.B. Ablaufpläne; Tages- und Wochenkalender; bei sozialen Kontakten vorher die Dauer des Treffens festlegen; Ordnung schaffen und halten etc.).